Gerold Lauber
Liebe Zürcherinnen und Zürcher
Die anspruchsvollen Reformprozesse an der Stadtzürcher Volksschule sind noch nicht abgeschlossen und unsere Schulen brauchen daher vor allem eines: Kontinuität!
Meine Überzeugung:
1. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Damit sie sich wunschgemäss
entwickeln und entfalten können, brauchen sie klare Perspektiven. Das Fundament dazu sehe ich in einer fortschrittlichen und ganzheitlichen Bildung sowie einer aktiven Sport- und Gesundheitsförderung. Unsere Stadtzürcher Volksschule setzt auf die Stärken unserer Schülerinnen und Schüler. Diese Haltung verlangt, dass wir unter anderem die Chancengerechtigkeit verbessern. Mit einer gezielten Frühförderung sorgen wir dafür, dass alle Kinder beim Schuleintritt die gleichen Startchancen
erhalten. Das ist mein Ziel und dafür setze ich mich ein.
2. Es ist nicht meine Schule, sondern vor allem die Schule der Eltern und Kinder. Die Elternpartizipation ist mir wichtig. Daher will ich den Dialog zwischen den Eltern und der Schule weiter fördern. Nur so lässt sich meine Vision vom «Lebensraum Schule» verwirklichen. Ein Lebensraum mit Tagesstrukturen von 7 bis 18 Uhr, ohne strikte Trennung zwischen Unterrichts- und Betreuungszeit und mit einer Schulanlage, die auch ausserhalb der Schulzeit einen Begegnungsort und Treffpunkt für alle Quartierbewohner bildet.
3. Zu viele Jugendliche finden nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit keine Lehrstelle. Meine Devise lautet: «Kein Abschluss ohne Anschluss». In meiner Amtszeit habe ich in den letzten vier Jahren die entsprechenden Angebote weiter ausgebaut und bestehende Lücken geschlossen. Diese Entwicklung will ich in den nächsten vier Jahren weiter vorantreiben, damit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten möglichst alle Jugendlichen einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben schaffen.



